Montag, 29. September 2014

Buchstabengeplauder #16

Vermutlich konntet ihr euch eh schon denken, weshalb es hier nun eine Woche lang so still war: Ich bin im Umzugsstress ertrunken. Die letzte Woche (und vor allem das Wochenende) war echt heftig und ich bin ziemlich erledigt.
Zum Glück ist jetzt das meiste geschafft, aber es bleibt immer noch einiges zu tun - vor allem in der alten Wohnung, was mir gerade ziemlich schwer im Magen liegt. Das Werkeln, Kistenauspacken und Zeugs verstauen in der neuen Wohnung macht ja wenigstens Freude, weil alles gerade immer schöner und wohnlicher wird. Aber in der alten Wohnung, wo es nun schon ziemlich trostlos aussieht, stehen halt nur noch die unangenehmen Dinge an: putzen, Zeugs loswerden, Kellerabteil entrümpeln, ...
Aber nun ja, auch das wird vorübergehen.

Ich bin natürlich total begeistert von dem wunderschönen Herbstwetter: Gestern habe ich schon mit meinen Helfern auf dem Balkon gejausnet und heute gabs auch schon zwei Ruhepäuschen draußen in der Sonne. Hach! :-)

Dass ich in den letzten Tagen praktisch nicht zum Lesen gekommen bin, erklärt sich wohl eh von selbst, aber damit das hier zumindest ein bisschen etwas mit meinem Blogthema zu tun hat, bekommt ihr mal einen ersten kleinen Blick auf eins der Bücherregale. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob die Bücher so bleiben (und natürlich kommen noch mehr rein). Heute hab ich schon den ganzen Vormittag herumgeräumt und hin- und herüberlegt und weiß immer noch nicht so recht, wie ich die Bücher am besten sortiere (vor allem: welche ins Schlafzimmer kommen und welche ins Wohnzimmer). Aber das ist mal ein vorläufiger Stand der Dinge. ;-)




Sonntag, 21. September 2014

[Filmmarathon] Nach der Generalprobe für den Umzug

Heute ging es gleich nach der Arbeit gemeinsam mit einer Freundin (danke, Nora!) und mehreren Schachteln ab in die neue Wohnung. Das war jetzt mal nur ein Teil meiner Sachen (und vor allem noch keine Möbel), aber es war doch ein ganz schönes Hin und Her: Zeugs aus der alten Wohnung raus in den Lift stapeln, vom Lift raus ins Auto packen, zur neuen Wohnung fahren, dort das Zeugs wieder zum Lift tragen und dort stapeln und schließlich in die Wohnung tragen. Uffz.
Aber immerhin ist mal ein Anfang gemacht.

Und jetzt gönne ich mir wohl mal ein Päuschen mit etwas hirnloser Unterhaltung, sprich: Ich schätze, ich werde Percy Jackson in den DVD-Player einlegen.

Vorher drehe ich aber wohl noch eine Blogrunde und schaue, welche Filme ihr heute schon gesehen habt. Euer Tag war hoffentlich etwas geruhsamer als meiner. ;-)

Update um 19:45

Ähm ja, das war jetzt also die Verfilmung des ersten Percy Jackson-Bandes. Das war ja wohl eher nichts. Der Film hetzt am Anfang grauenhaft durch die Szenen ("Ach, deine Mutter ist tot, tut mir leid. So, soll ich dir jetzt das Camp zeigen?") und auch wenn im späteren Verlauf das Tempo besser passt, sind alle ständig ohne Plan oder nachvollziehbare Motive. Optisch ist er natürlich in Ordnung - es gibt einige sehr schöne Effekte, aber sonst gibt es nur wenige Lichtblicke.
Nun ja, angeblich soll ja der zweite Film deutlich besser sein - eine Chance werde ich ihm auf alle Fälle geben.
Jetzt mach ich mich nochmal ein wenig in der Wohnung nützlich und vielleicht geht sich später ja sogar noch ein zweiter Film aus. 

Update um Mitternacht

Ich habe um etwa 22 Uhr noch mit Vergebung, dem 3. Teil der Millennium-Trilogie begonnen. Da der Film 3 Stunden dauert, bin ich damit allerdings nicht mehr fertig geworden. Nach einem etwas anstrengenden Einstieg ist er inzwischen aber ganz spannend geworden - auf jeden Fall besser als der 2. Teil, auch wenn es einige Logiklücken bzw. krampfhaft konstruierte Szenen gibt.

Ja, und damit ist der Filmmarathon zu Ende. Ich habe 4 Filme gesehen und quasi einen halben, was vermutlich mehr ist, als ich in dem gesamten letzten halben Jahr gesehen habe. Und es war erstaunlich schön, auch mal wieder ein paar Filme anzuschauen - trotz Umzugsstress und Putzerei und Diensten.

Vielen Dank an Katie für die Idee und die Organisation und vielen Dank an die anderen Teilnehmer für den lebhaften Austausch!


Meine Filmliste:
- Die Einsamkeit der Primzahlen (Fr)
- Die zwölf Geschworenen (Sa)
- The Ides of March (Sa)
- Percy Jackson. Diebe im Olymp (So)
- Vergebung (So; nicht mehr zu Ende gesehen)

Samstag, 20. September 2014

[Filmmarathon] Zwischen Arbeit, Staubwedel und Filmen

Heute habe ich bis zum frühen Nachmittag gearbeitet, aber nun bin ich fertig, war auch schon einkaufen und hatte ein spätes Mittagessen. Leider kann ich noch nicht wirklich loslegen, da ich noch ein wenig meine Wohnung putzen muss. Das wollte ich so richtig erst nach dem Auszug machen, wenn es hier leerer ist, allerdings hat sich nun mein Vermieter für Montag angekündigt, daher muss ich jetzt doch schon mal damit anfangen.
Ich hoffe, dass ich einigermaßen was weiterbekomme und mich dann bald einem Film zuwenden kann.

Update um 19:15

So, ich habe einigermaßen brav geputzt, auch wenn noch nicht alles erledigt ist - aber ich habe am Montag dafür noch einige Stunden Zeit. Und ich habe inzwischen auch schon einen Film gesehen. :-)
Die zwölf Geschworenen habe ich mir heute ausgesucht und der Film ist zu Recht ein Klassiker: Zwölf Geschworene finden sich dort nach einer Gerichtsverhandlung (die man als Zuschauer nicht miterlebt) zusammen, um über schuldig oder nicht schuldig in einem Mordfall zu entscheiden - und gleichzeitig auch über Leben und Tod eines jungen Mannes. Die Zeugenaussagen und Indizien sprechen gegen den Angeklagten, aber trotzdem hat einer der Geschworenen Zweifel.
Es geht in diesem Film um Zivilcourage und Vorurteile, um Verantwortungsbewusstsein und auch um Beobachtungsgabe. Obwohl man 90 Minuten fast nur mit den Geschworenen in einem Raum verbringt und bis auf Reden nichts "passiert", ist er ungemein spannend und weist auch einige sehr differenzierte Charaktere auf..
Das schöne ist, dass in diesem Kammerspiel nicht einfach elf Leute dumm sind und einer den Durchblick hat - nein, die Beweislage spricht tatsächlich klar gegen den Angeklagten. Aber in den - teils heftigen - Diskussionen tauchen Lücken auf, die zumindest klarmachen, dass Zweifel berechtigt sind. Bald wusste ich selbst nicht mehr, was ich glauben soll und so habe ich atemlos die Argumente mitverfolgt und mir auch meine eigenen Gedanken dazu gemacht.
Ein ganz großartiger Film, der eher wie ein Theaterstück anmutet und zeigt, dass es manchmal nicht viel mehr braucht als scharfsinnige Dialoge und aufeinanderprallende Ansichten, um wirkliche Spannung zu erzeugen.

Jetzt werde ich nochmal ein wenig packen und herumräumen, ehe ich mir vermutlich noch einen weiteren Film ansehe.

Update um Mitternacht

Ich habe heute tatsächlich noch einen zweiten Film geschafft und zwar The Ides of March - Tage des Verrats, ein großartiger Politthriller mit toller Besetzung. Allerdings hätte ich ihn wohl besser vor "Die zwölf Geschworenen" anschauen sollen, denn während dieser eine sehr positive Grundstimmung hat, ist   "The Ides of March" ein sehr desillusionierender und auch deprimierender Film. Es geht um den Wahlkampf mit all seinen schmutzigen Seiten, um Intrigen, Verrat und verlorene Ideale. Ryan Gosling spielt darin einen politischen Berater, der anfangs ganz von dem Kandidaten, für den er arbeitet, überzeugt ist. Aber nach und nach wird er seiner Ideale beraubt und muss feststellen, dass auch sein Idol nicht der Held ist, für den er ihn hält.
Obwohl mir der Film wirklich sehr gut gefallen hat und ich ihn ungemein fesselnd fand, bin ich nun reichlich deprimiert.

So, und damit wars das auch für heute. Da ich morgen in der Früh auch wieder Dienst habe, kann ich heute leider nicht bis spät in die Nacht hinein Filme schauen. Ob ich morgen zu etwas komme, wird sich zeigen, da ich nach der Arbeit schon mal einen Teil meines Krams mit einer Freundin in die neue Wohnung transportieren werde.

Freitag, 19. September 2014

[Filmmarathon] Mit frischer Energie in den Freitag

Heute startet der Filmmarathon von Cuchilla Pitimini - um 12 Uhr fällt der Startschuss.
Ich muss zwar erst um 15:00 in die Arbeit aufbrechen, werde aber vorher wohl keinen Film schauen, sondern noch weiter packen und meinen Umzug vorbereiten. Noch bin ich dabei recht motiviert und habe das Gefühl, dass es zeitlich gut läuft, also sollte zumindest ein Film jeweils am Abend drinnen sein.

Heute werde ich mich erst gegen 22 Uhr wieder melden, wenn ich dann aus der Arbeit komme - wie auch sonst bei Lesemarathons schreibe ich die Updates innerhalb des täglichen Beitrags, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

Einstweilen stelle ich euch mal meine Filme vor. Ich war diese Woche noch in der Städtischen Bücherei und habe mich gut eingedeckt, es ist also reichtlich Auswahl vorhanden.

Zunächst habe ich mir zwei Klassiker ausgesucht, die ich schon längst einmal sehen wollte: Der dritte Mann sowie Die zwölf Geschworenen

Dann noch zwei aktuellere Filme: Die Einsamkeit der Primzahlen, bei dem mich das Buch zwar nicht gänzlich überzeugt hat, ich aber dennoch neugierig auf die Verfilmung bin. Und The Ides of March, das ich im Kino versäumt habe (wie so viele Filme, die mich interessieren).

Dann habe ich noch Percy Jackson mitgenommen, auch wenn die Verfilmung furchtbar sein soll, aber ich kann bei Buchverfilmungen einfach nicht widerstehen ...
Und in meinem eigenen DVD-Regal habe ich noch die Millennium-Trilogie, von der ich bis jetzt nur die ersten beiden Teile gesehen habe - Vergebung fehlt mir also noch.

Ich schließe auch nicht ganz aus, dass ich mich noch für den Probemonat bei Netflix anmelde und vielleicht dort spontan etwas auswähle, aber da ich ohnehin bezweifle, dass ich mehr als 3-4 Filme schaffe, sollten die DVDs aus der Bücherei Vorrang haben, da ich diese ja beizeiten wieder zurückbringen muss.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in das Filmwochenende!

Update um Mitternacht
 
Ich bin heute zwar nicht ganz pünktlich aus der Arbeit gekommen, aber um 22:00 habe ich dann mit meinem ersten Film gestartet - ich habe mich für Die Einsamkeit der Primzahlen entschieden. Der Film hat mich aber nicht sehr begeistert. Schon beim Buch fand ich, dass viel Potenzial verschenkt wurde und die episodenhafte Erzählweise der Geschichte manchmal nicht sehr gut tat. Der Film verstärkt diese Sprunghaftigkeit sogar noch, indem er sehr schnell zwischen den verschiedenen Zeitebenen sowohl nach vorne als auch zurück springt.
Das Hauptproblem ist aber, dass ich den Film sehr überfrachtet fand, mit einer sehr dramatischen musikalischen Untermalung, viel Symbolsprache und einem etwas überzeichneten Spiel der erwachsenen Darsteller. Die jugendlichen Darsteller, die Mattia und Alice in jüngeren Jahren verkörpern, fand ich überzeugender und ihre Szenen auch weniger überdramatisiert.
Außerdem war mir der Film in der Figurenzeichnung zu extrem - es wirken eigentlich alle seltsam, unglücklich und einsam, wodurch diese Einsamkeit der beiden Hauptfiguren eigentlich nur in der Jugendzeit wirklich herauskommt. In dieser Phase ihres Lebens hat man wirklich das Gefühl, dass sie außerhalb stehen, während sie sich als Erwachsene eher inmitten einer skurrilen Welt befinden, in der irgendwie alle außerhalb zu stehen scheinen.
Nein, das war heute nicht der beste Einstieg. Hoffentlich habe ich morgen mehr Glück mit der Filmauswahl.

Donnerstag, 18. September 2014

[Kurzrezensionen] Von Namibia, Grönland und Seuchen rund um die Welt

Marina Boos - Die Nacht der Geparden

Die sechzehnjährige Mia möchte die Ferien bei ihrem Bruder verbringen, der in Namibia auf einer Öko-Farm arbeitet. Als er auf dem Flughafen nicht auftaucht, kann Mia auf einer benachbarten Jagdfarm unterkommen, wo vor kurzem ein Mord verübt wurde - und Mias Bruder scheint als der Hauptverdächtige zu gelten.
"Die Nacht der Geparden" ist ein spannender Jugendthriller vor der exotischen Kulisse von Namibia. Es wird anschaulich geschildert, wie Mia - trotz der unangenehmen Situation, in der sie sich dort befindet - von dem Land überwältigt ist. Ihre Eindrücke hält sie auch in einem Tagebuch fest, von dem immer wieder Auszüge dazwischen gestreut werden. Dadurch hat man das Gefühl, ihr als Figur sehr nahe zu sein und sie war mir schnell sympathisch. Auch die Nebenfiguren sind großteils gut gelungen, auch wenn die eine oder andere ein wenig klischeehafte Züge aufweist.
Der Kriminalfall schafft eine latent bedrohliche Atmosphäre und hält bis zum Schluss die Spannung, auch wenn man als erfahrene (Krimi-)Leserin mit keinen allzu großen Überraschungen rechnen sollte.
Neben Mias Nachforschungen rund um den Mord kommen auch Romantik und die Beschäftigung mit kritischen Themen wie etwa dem Jagdtourismus nicht zu kurz.
Ein lesenswerter Roman, bei dem ich nur den etwas diffusen Kritikpunkt habe, dass ich manche Dialoge als etwas seltsam empfunden habe - als würden die Figuren teilweise etwas zusammenhanglos zwischen Themen springen oder sich über Nebensächlichkeiten unterhalten, während es viel wichtigeres zu klären gäbe. Das ändert aber nichts daran, dass sich der Roman insgesamt sehr flüssig liest.
4 von 5 Sternchen


Cornelia Franz - Ins Nordlicht blicken

Jonathan Querido macht sich von Deutschland auf in seine alte Heimat Grönland, wo er eine dunkle Vergangenheit hinter sich gelassen hat. Nun versucht er, sich dem zu stellen, was vor neun Jahren hier geschehen ist - mit seinem Vater, seinen Freunden und dem Kreuzfahrtschiff MS Alaska.
Das Bild, das Cornelia Franz hier von Grönland zeichnet ist ernüchternd und deprimierend: Die meisten sehen nur wenig Zukunft hier, würden eigentlich gern weg und schaffen es doch nicht. Auch Jonathan, der den Ausbruch aus dem Leben dort geschafft hat, kann Grönland und seine Vergangenheit doch nicht abschütteln.
Was genau damals geschehen ist, darüber möchte ich hier nichts verraten, da diese Frage einen großen Reiz des Romans ausmacht. Obwohl man einiges bereits früh ahnt, werden einem sämtliche Zusammenhänge doch erst spät klar und die Autorin hat hier wirklich eine interessante (und tragische) Geschichte mit überzeugenden Figuren konstruiert.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, weshalb mich der Roman dennoch nicht ganz überzeugen konnte. Einerseits hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht alle Fäden zufriedenstellend auflöst: Sie führt einige Themen und Figuren ein, die dann mehr oder weniger ins Nichts verschwinden. Manches aus Jonathans Vergangenheit kam mir auch zu konstruiert und etwas überdramatisch vor.
Schließlich war mir auch nicht ganz klar, weshalb Cornelia Franz die Geschichte in der Zukunft angesiedelt hat (die Jetztebene im Jahr 2020 und die Vergangenheit quasi in der Gegenwart), da ich dafür keinen Grund erkennen konnte.
Alles in allem ein solider Roman mit einem etwas anderen Hintergund, der mich aber nicht wirklich begeistern konnte.
3,5 von 5 Sternchen


Wolf Haas - Verteidigung der Missionarsstellung

Wolf Haas hatte schon immer einen eigenwilligen Stil, aber dieser Roman ist selbst für seine Verhältnisse seltsam. Vordergründig erzählt er darin die Geschichte von Benjamin Lee Baumgartner, der sich offensichtlich immer dann verliebt, wenn gerade eine Seuche grassiert (zuerst der Rinderwahn, dann die Vogelgrippe und schließlich die Schweinegrippe).
Tatsächlich geht es aber in dem Roman um ein Spiel mit den Lesern und dem Schreiben an sich: Da gibt es typografische Besonderheiten, die den Inhalt unterstreichen sollen und mal mehr, mal weniger gelungen sind. Kommentare des "Autors", was bei der Überarbeitung noch gekürzt, gestrichen oder ausgeschmückt werden muss. So etwas ist bestimmt nicht jedermanns Sache - ich fand es aber ziemlich witzig. Und schließlich vermischen sich hier die fiktive und die reale Ebene, wenn hier in einer Geschichte eine Geschichte erzählt wird, deren Entstehung man auch quasi noch mitverfolgt ... Klingt verwirrend? Ja, ein wenig.
Letztendlich ist "Verteidigung der Missionarsstellung" ein amüsantes Experiment, das die Wände zwischen Autor, Erzählstimme, Figuren und Lesern noch mehr niederreißt als es "Das Wetter vor 15 Jahren" schon getan hat. Ich mochte es, habe von Haas aber schon besseres gelesen.
4 von 5 Sternchen


Dienstag, 16. September 2014

Tour durch meine Bücherregale - Teil 1

Ich finde es immer schön, wenn auf Blogs die Bücherregale vorgestellt werden und wollte das längst auch einmal machen. Deshalb werde ich euch heute die Bücherregal zeigen, die ich noch bei meiner Familie habe und die ich nach meiner Sortier-Aktion am Sonntag noch fotografiert habe (leider nur mit dem Handy, daher ist die Qualität mittelmäßig).
Der hauptsächliche Grund, weshalb sich nun immer noch ein Teil meiner Bücher bei meiner Familie befindet, ist, dass ich noch nicht genau abschätzen kann, wieviel Platz ich tatsächlich in der neuen Wohnung für Bücher haben werde. Und außerdem sehen leere Bücherregale so trostlos aus, das wollte ich meinem alten Zimmer nicht antun. ;-)

Mein Jostein Gaarder-Regal. Nach "Sofies Welt" habe ich mir einige Jahre lang so ziemlich alle seine Romane gekauft bzw. schenken lassen, wobei "Das Kartengeheimnis" mein Favorit ist. Da ich in nächster Zeit keinen Reread seiner Bücher plane, habe ich sie vorerst bei meiner Familie gelassen.

Oben seht ihr alle meine Pferdefachbücher, für die ich in meiner Jugend nahezu all mein Taschengeld ausgegeben habe und darunter einen Teil meiner Kinder- und Jugendbücher. "Märchenmond" ist übrigens der einzige Roman meiner ehemals umfangreichen Hohlbein-Sammlung, den ich noch nicht zum Flohmarkt gegeben habe. Ich weiß zwar nicht, ob ich ihn jemals wieder lesen werde, behalte ihn aber aus Nostalgie-Gründen.
Die sechs glitzernden Bücher sind die Reihe "Einhornzauber" von Astrid Vollenbruch, einer lieben Bekannten. Leider sehen diese Bücher aufgrund des Covers (und des Titels) nach rosarotem Mädchenkram aus, während es sich in Wahrheit um richtig tolle Fantasyromane für ältere Kinder und Jugendliche (und Erwachsene) handelt. Am Rande geht es auch um Pferde bzw. ein Einhorn, aber in erster Linie sind es sehr schöne Weltentor-Romane (also: ein Mädchen aus unserer Welt landet in einer Fantasywelt) mit wunderbaren Ideen und großartigen Figuren.

Hier seht ihr oben meine kleine Agatha-Christie-Sammlung und darunter eine Mischung aus Klassikern und Schullektüre. Das Nibelungenlied sowie die Edda habe ich in Wien noch einmal in einer etwas besseren Übersetzung und Austens "Emma" habe ich ebenfalls in Wien noch in einer anderen Ausgabe. Ziemlich unsinnig solche doppelten Exemplare, aber ich bringe es bei diesen Büchern nicht übers Herz sie einfach herzugeben - und finde es schön, dass sie mir sowohl in Wien als auch bei meiner Familie zur Verfügung stehen. ;-)

Und hier ist noch der "Rest", der eine etwas wilde Mischung darstellt. Im unteren Fach sind Sagen, Sachbücher und Erfahrungsberichte (etwa "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo") und darüber "alle übrigen" Romane. Historische Romane (z.B. "Hamilkars Garten") befinden sich dort ebenso wie Glavinics "Lisa" und Marlo Morgans "Traumfänger". (Waris Dirie würde allerdings eher in das untere Fach gehören, fällt mir gerade auf)
Das sind alles Romane, die ich zwar großteils mochte, aber wohl in nächster Zeit nicht wieder lesen werde. Da ich sie nicht unbedingt bei mir in Wien brauche, sie aber auch nicht weggeben wollte, bleiben also auch sie vorerst bei meiner Familie.

Das war also der kleinere Teil meiner Bücher. Den größeren Teil in Wien zeige ich euch dann, sobald ich in der neuen Wohnung bin und dort alle Bücher eingeräumt habe.

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Sonntag, 14. September 2014

Buchstabengeplauder #15

Derzeit wühle ich mich bei meiner Familie durch all meine Bücher und überlege, welche ich noch dort lasse, welche ich mit in die neue Wohnung nehme und welche ich ganz aussortiere. Die Entscheidung ist ziemlich schwierig, da ich an sich ganz gern mal alle meine Bücher beisammen hätte, andererseits aber nicht unbegrenzt Platz in Wien habe und meine Bücherregale bei meiner Familie ohnehin von niemandem gebraucht werden. Wenn meine Bücher raus kommen, würden sie also einfach leer bleiben.
Nun überlege ich also, welche Bücher ich wirklich gern bei mir hätte, was nicht so leicht zu entscheiden ist, da ich etwa auch Autoren gern beisammen lassen möchte. So finde ich manche Romane von Jostein Gaarder ganz toll und manche nicht so sehr, aber entweder möchte ich alle mit nach Wien nehmen oder alle bei meiner Familie lassen. Ach, ich und Entscheidungen ...

In Wien habe ich bereits einige Bücher aussortiert und ein paar davon über momox verkauft. Ein paar weitere habe ich in einen offenen Bücherschrank gebracht, wo mir dieses alte, zerfledderte Exemplar von "Effi Briest" in die Hände gefallen ist:


Das musste ich einfach mitnehmen, da man solche alten Bücher einfach super für Decoupage oder Papierperlen brauchen kann und es auch nicht mehr schade darum ist, wenn es sich ohnehin schon von selbst in seine Einzelteile auflöst:


Prompt habe ich das Buch dazu verwendet, um endlich mal meine Ordnerrücken zu verschönern. Wenn meine ganzen Dissertations-Ordner schon so anklagend im Regal stehen (und auch weiterhin ihren Platz im Wohnzimmer in Anspruch nehmen werden), sollen sie wenigstens hübsch und einheitlich aussehen. 
Das Buch, ein Pinsel, Decoupage-Kleber und eine Stunde Zeit haben zu folgendem Ergebnis geführt:


Das sieht doch gleich viel besser aus als so eine chaotische Mischung aus verschiedenfarbigen Ordnern, oder? :-)

Dienstag, 9. September 2014

Robert Harris - Pompeji

Genre: Historischer Roman
Dauer: 12 h 34 min (ungekürzte Lesung)
Verlag: Random House Audio
ISBN: 978-3837110630
gelesen von: Karlheinz Tafel
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternchen

"Zurück in die Vergangenheit"-Challenge 


79 n. Chr.: Der römische Wasserbaumeister Attilius wird überraschend nach Misenum gerufen, weil der Zuständige für die dortige Hauptwasserleitung Aqua Augusta spurlos verschwunden ist. Als er eintrifft, stößt Attilius auf eine Mauer aus Feindseligkeit, auf Korruption und Intrigen. Und zu allem Überfluss droht die Aqua Augusta ausgerechnet mitten im glutheißen Sommer zu versiegen.

Es ist Jahre her, seit ich "Pompeji" zuletzt gelesen habe und wenn es nicht vor einer Weile das Hörbuch bei Audible als Gratis-Download gegeben hätte, hätte ich wohl noch länger keinen Reread gestartet. Und das wäre wirklich jammerschade gewesen! Denn ich habe fast vergessen, wie gut dieser Roman ist und wie stark ein paar der Szenen noch immer in meinem Gedächtnis verankert sind. So hatte ich etwa im Kopf noch einige Bilder, die ich inzwischen eher dem Film "Dante's Peak" zugeordnet hatte, während sie in Wahrheit aus Harris' Roman stammen.

Robert Harris hat mit seiner Variante des Untergangs von Pompeji einen genialen Schachzug getan: Anhand diverser Probleme mit der Wasserleitung konfrontiert er Attilius direkt mit den Vorzeichen des Ausbruchs, die dieser aber nicht zu deuten weiß. Das schafft eine unglaublich bedrohliche Atmosphäre, die durch den Wissensvorsprung der Leser sogar noch gesteigert wird.
Mit Attilius hat Harris außerdem einen tollen Protagonisten erschaffen, der einmal einen erfrischend anderen römischen Helden darstellt - kein Gladiator, kein Soldat, kein reicher Adeliger, sondern ein einfacher Bürger, der seine Arbeit derartig liebt, dass er seine Begeisterung für die römische Wasserbaukunst direkt auf mich übertragen hat.
Dabei schrammt Attilius in einigen Punkten haarscharf am Klischee vorbei - der aufrechte, ehrliche Mann, der Korruption verabscheut und sich umso tiefer in seine Arbeit vergräbt, seit er auf tragische Weise seine Frau verloren hat, das ist alles nicht sehr originell. Aber mit seinen Stärken und Schwächen und seiner absoluten Hingabe seiner Arbeit gegenüber wirkt er dennoch sehr lebensecht und auch eigenständig.
Das gilt auch für die anderen Figuren: Auf den ersten Blick machen einige von ihnen einen sehr klischeehaften Eindruck, aber bei genauerem Hinsehen entpuppen sie sich doch als interessanter als gedacht. So etwa der ehemalige Sklave Ampliatus, der nicht einfach nur der typische "Böse" ist, wie man zunächst vermuten könnte, sondern letztendlich sehr stimmig und überzeugend gezeichnet ist.
Sehr schön ist auch Harris' Darstellung von Plinius, dem Kommandanten der misenischen Flotte. Wie Attilius ist er ein Mann mit einer großen Leidenschaft - seine gilt der Wissenschaft, der er alles andere unterordnet (manchmal auch das Wohl anderer Menschen). Dadurch hat man mit ihm eine weitere Figur, die die Vorzeichen des Ausbruchs mit Interesse und Neugierde betrachtet.

Ein wenig überflüssig ist die angedeutete Romanze zwischen Attilius und Ampliatus' Tochter Corelia. Zwar fällt die kleine Liebesgeschichte weniger prominent und kitschig aus, als man bei ihrer ersten Begegnung noch befürchten könnte, aber es hätte auch nichts gefehlt, wenn Harris sie weggelassen hätte.
Auch die ganze Intrige rund um Attilius' Vorgänger konnte mich nicht völlig überzeugen. Sie ist zwar nicht schlecht umgesetzt und vor allem die Art und Weise, wie Attilius allmählich alles aufdeckt, hat mir gut gefallen, aber da man als Leser ja bereits vom kommenden Untergang der Vesuvstädte weiß, wirkt sie ein wenig nichtig: Wer wird sich nach der Katatrophe noch für irgendeinen Korruptionsskandal interessieren, wenn sowieso die meisten Beteiligten beim Ausbruch umkommen werden? Das ist der Punkt, an dem der Wissensvorsprung nicht für zusätzliche Spannung sorgt, sondern diese eher zerstört.

Das ändert aber nichts daran, dass ich "Pompeji" für einen der besten historischen Romane halte, die ich kenne. Zugegeben, ich hatte schon immer ein Faible für die Geschichte des Vesuvausbruchs - das war mein Schwerpunktthema bei der Lateinmatura und meine bisherigen Besuche in Pompeji und Herculaneum haben mich völlig überwältigt zurückgelassen. So gesehen ist dieser Roman natürlich wie für mich gemacht, aber die Umsetzung von Harris ist wirklich gut gelungen. Vor allem auch deshalb, weil er einmal einen etwas anderen Blick wählt und den Ausbruch zwar sehr eindringlich, aber nicht zu überzogen oder actionlastig beschreibt.

Es wurde immer wieder mal eine Verfilmung des Romans in Erwägung gezogen und ich würde mir wirklich wünschen, dass sie noch zustande kommt: Besonders die Szenen in der überwältigenden Piscina Mirabilis und am Fuß des Vesuvs, wo die Aqua Augusta repariert werden muss, sind für die große Leinwand nahezu prädestiniert.
Nach dem absolut uninspirierten, vor Klischees nur so triefenden Film "Pompeji" (der außer dem Namen wirklich nichts mit Harris' Roman zu tun hat) bezweifle ich aber, dass daraus noch etwas wird.

Mein Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte ein rundum gelungener historischer Roman, der einen die Sommerhitze von Kampanien noch zuhause im Wohnzimmer spüren lässt, so anschaulich beschreibt Harris die Vesuvstädte.
An die Stimme von Karlheinz Tafel musste ich mich zwar erst ein wenig gewöhnen, aber ansonsten ist auch die Hörbuchfassung sehr empfehlenswert.

Samstag, 6. September 2014

Filmmarathon vom 19. bis 21. September

Das passt jetzt nur sehr am Rande zu meinem Blog, aber durch cat bin ich auf einen Filmmarathon bei Cuchilla Pitimini aufmerksam geworden.
Es gibt eine ganze Reihe von Filmen, die ich schon seit Ewigkeiten auf meiner Bibliotheksliste habe (ja, ich leihe auch DVDs immer in der Städtischen Bücherei aus), aber ich komme einfach nie dazu, mir welche anzusehen. Manchmal habe ich schlichtweg Pech und es sind gerade alle, die mich interessieren, vergriffen, aber meistens finde ich einfach keine Zeit fürs Fernsehen oder nutze die Zeit eher für Serien.
 
So ein Filmmarathon wäre also eine ideale Gelegenheit, um mir endlich einmal ein paar der Filme anzuschauen, die ich ohnehin schon längst sehen wollte.
Das Wochenende vom 19. bis 21. ist dafür einerseits ideal und andererseits problematisch. Ideal deshalb, weil ich schon seit Jahren keinen Fernsehanschluss mehr habe, aber immer noch einen Fernseher, den ich zum DVD-gucken nutze. In die neue Wohnung (in die ich am darauffolgenden Wochenende ziehe) werde ich aber den Fernseher nicht mehr mitnehmen und kann dort also DVDs nur noch auf dem Computer schauen.
Somit ist das mein letztes Wochenende mit Fernseher - da wäre doch ein Filmmarathon ein schöner "Abschied".
 
Problematisch ist das Wochenende deshalb, weil ich vermutlich schon mit Schachteln einpacken beschäftigt sein werde und noch dazu auch an allen drei Tagen arbeiten muss.
Ich hoffe aber, dass ich dennoch den einen oder anderen Film dazwischen schieben kann. Am Freitag komme ich zwar erst gegen 22 Uhr von der Arbeit nach Hause, am Samstag und Sonntag aber spätestens um 15 Uhr, da bleibt also noch reichlich Zeit.
 
Alle, die ebenfalls Interesse haben, finden die genaueren Informationen (wie auch schon oben verlinkt) hier.

Mittwoch, 3. September 2014

Michael Wigge - Ohne Geld bis ans Ende der Welt


Genre: Sachbuch, Erfahrungsbericht
Seiten: 216
Verlag: KiWi-Taschenbuch
ISBN: 978-3462041811
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternchen

Sachbuch-Challenge


Im Sommer 2010 bricht der Journalist und Entertainer Michael Wigge zu einer abenteuerlichen Reise auf: Ohne einen Cent in der Tasche möchte er es innerhalb von gut drei Monaten bis in die Antarktis schaffen. Er arbeitet auf einem Containerschiff, das ihn in nach Kanada bringt, übernachtet bei zahlreichen Menschen als Couchsurfer, hilft einer Amish-Familie bei der Farmarbeit, verdingt sich als persönlicher Butler ebenso wie als "hill helper" in San Franzisco, versucht sich als Lastenträger in Peru und lernt dabei die unterschiedlichsten Menschen kennen.

Dieses Buch war ein kompletter Zufallsfund. Ich war in der Abteilung der Reiseberichte in der Städtischen Bücherei eigentlich auf der Suche nach einem ganz anderen Buch, als dieses mir in die Hände fiel und ich mir dachte, dass das vielleicht ganz amüsant zu lesen wäre. Zwar wollte ich als nächstes Buch für die Sachbuch-Challenge wieder eines mit etwas mehr "Substanz", aber da ich nun mit einem ziemlichen Wälzer beschäftigt bin, kam mir so ein dünnes Büchlein für Zwischendurch ganz gelegen.

Tatsächlich ist "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" ein ganz amüsantes und sehr kurzweiliges Buch, das man mal eben nebenbei lesen kann. Es ist aber nicht nur kurzweilig, sondern auch zu kurz: Bei all den Ländern und Menschen, die Wigge auf seiner Reise kennenlernt, fasst er sich meistens sehr knapp. Manchmal beschreibt er einzelne Etappen detaillierter und diese sind die spannendsten im Buch. Es ist auch schön, wenn er einzelne Begegnungen genauer schildert und ich hätte über die restlichen Menschen, die er auf der Reise kennengelernt hat, auch gern mehr erfahren.

Was nun das Experiment an sich betrifft, hat mich das Buch etwas zwiespältig zurückgelassen: Einerseits sind Wigges Erlebnisse sehr abenteuerlich, oft witzig, mitunter auch beängstigend und manchmal herzerwärmend. Es ist spannend zu lesen, wie die Menschen auf sein Vorhaben reagieren und wer ihm wie weiterhilft. Besonders schön fand ich die kleinen Jobs, die er sich zwischendurch überlegt (etwa als "human sofa" oder Kissenschlacht-Gegner oder Statist in einer Oper). Bei den größeren Jobs dagegen stellt er sich oftmals eher ziemlich unfähig an - und das leider auch teilweise auf Kosten anderer (etwa als er als Lastenträger nach Macchu Picchu versagt). Das hinterlässt beim Lesen manchmal einen etwas unangenehmen Beigeschmack, aber das Hauptproblem ist ein ganz anderes:
Was genau soll dieses Experiment aussagen, wenn Michael Wigge sehr häufig nur deshalb weiterkommt, weil er als Journalist mit einem detaillierten Konzept unterwegs ist? Es ist eindeutig, dass viele auf Werbung bzw. zumindest eine Erwähnung hoffen oder schlichtweg das Gesamtkonzept interessant finden und ihm deshalb weiterhelfen. Welche Aussagekraft hat das nun zum Reisen ohne Geld an sich? Richtig, gar keine. Hätte Wigge niemals den Journalisten-Bonus ausgespielt, hätte ich das Buch spannender gefunden. Aber gerade die richtig schwierigen Abschnitte (die Fahrt auf dem Containerschiff nach Kanada sowie die Fahrt durch die Drake-Passage in die Antarktis) konnte er nur auf diese Weise bewältigen.

Schön, dass Wigge zu der Erkenntnis kommt, dass viel mehr Menschen viel hilfsbereiter sind als man zunächst erwarten würde - auch ich war beim Lesen oft positiv überrascht von der großen Hilfsbereitschaft, die er erfährt. Aber die allgemeine Aussage, dass man es auch ohne Geld schaffen kann, "bis ans Ende der Welt" zu reisen, kann man diesem Buch nicht entnehmen. Nicht, wenn jemand als Journalist mit einem ausgearbeiteten Konzept unterwegs ist und zwischendurch auch mal seinen Presse-Ausweis zückt.

Alles in allem ist "Ohne Geld bis ans Ende der Welt" ein unterhaltsames, kleines Büchlein, dessen Lektüre Spaß macht und das einige faszinierende Einblicke in andere Kulturen und die Gastfreundschaft vieler Menschen bietet. Leider bleibt es meistens allzu oberflächlich und ist als Experiment als solches eher sinnlos.