Mittwoch, 30. Januar 2013

Arthur Ransome - Swallows and Amazons

Wien, am 30. 1. 2013
48° 10' 19" N, 16° 21' 25" E, 250m über NN

In den letzten Tagen wurde ich von vier tüchtigen Seeleuten auf ein unerwartetes Abenteuer mitgenommen. Zusammen mit Captain John, Mate Susan, Able-Seaman Titty und Boat Boy Roger habe ich die Swallow bestiegen und wir haben uns aufgemacht, um fremde Inseln zu erkunden. Auf der Wild Cat Island haben wir unser Basislager aufgeschlagen, um von dort aus weitere Expeditionen zu starten.
Und wer hätte gedacht, dass wir so mannigfaltige Abenteuer erleben würden! Wir hatten erfreuliche und unerfreuliche Begegnungen mit Eingeborenen, wovon am unerfreulichsten wohl eine beginnende Fehde mit dem Piraten Captain Flint war. Überhaupt schien es sich hier um gefährliche Gewässer zu handeln, wurden wir doch auch von den gefürchteten Blackett-Schwestern, den Piraten der Amazon, angegriffen. Wir haben mit Wilden gesprochen, einen Leuchtturm errichtet, mussten ein Verteidigungsbündnis mit den Piraten schließen, haben neue Inseln entdeckt und kartografiert und sind auch in so manche brenzlige Situation geraten. Glücklicherweise war ich bei so exzellenten Seeleuten wie den Swallows in besten Händen, sonst hätte ich wohl um mein Leben bangen müssen.

Ich habe allen vier Swallows in der Zeit, die ich mit ihnen verbracht habe, große Zuneigung und den allerhöchsten Respekt entgegengebracht, muss aber gestehen, dass ich eine besondere Vorliebe für Titty hegte. Ihre Fantasie, ihre Tapferkeit und ihre außergewöhnliche Geistesgegenwart haben mir sehr imponiert und waren eines nachts auch unser aller Rettung.
Und selbst die Blackett-Schwestern haben sich - zumindest für Piraten - als äußerst ehrenhaft und sympathisch erwiesen.
Vielleicht wurde die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen und so manches unnötige Risiko eingegangen, aber das ändert nichts daran, dass ich mich auf Wild Cat Island stets bestens aufgehoben fühlte.

Wen wundert es also, dass ich gern noch mehr Zeit mit den Swallows und den Amazons verbracht hätte? Doch leider war viel zu früh der Moment des Abschieds gekommen, und so wurde der letzte Tag auf Wild Cat Island auch unser letzter gemeinsamer Tag.
Nun, da ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, denke ich mit Wehmut zurück an die wunderbare Zeit, die wir alle zusammen an Bord der Swallow und auf der Insel verbracht haben und wünschte mir, sie wäre noch nicht zu Ende. Mein einziger Trost ist es, auf ein baldiges Wiedersehen zu hoffen - und auf viele weitere Abenteuer.


Und nun noch ein paar Worte zu diesem großartigen britischen Kinderbuch-Klassiker, der hierzulande ganz zu Unrecht weitgehend unbekannt ist: "Swallows and Amazons" ist der erste Band von Arthur Ransomes "Swallows"-Reihe, die aus 12 Bänden besteht. Obwohl 1930 erschienen, ist der Roman ganz und gar nicht angestaubt, kommt ohne jeglichen moralischen Zeigefinger aus und präsentiert auch ganz wunderbare Mädchenfiguren, die Ann und auch George Kirrin wohl vor Neid erblassen lassen würden.
Zweimal wurde der Roman auch verfilmt - und der Film von 1974 steht bereits auf meiner Wunschliste. Ihr seht also, dass mein erster Beitrag zu Milas Challenge ein echter Glücksgriff war. In schnöden Zahlen bewertet, bekommt dieser Roman 5 absolut überzeugte Sternchen.
Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: LESEN! Unbedingt!

Montag, 28. Januar 2013

Von Schwurbrüdern, Blutrache und Wikingerfahrten

Ich bin derzeit ganz und gar in Isländersagas vergraben - genaugenommen geht es darum, bestimmte Szenen herauszufiltern, die für meine Doktorarbeit relevant sind. Nun sind das etliche hundert (oder auch etliche tausend) Seiten, und die Isländersagas sind ja nur mal der Anfang. Es geht dann noch weiter mit Vorzeitsagas und Königssagas, was bedeutet, dass ich noch so einiges vor mir habe.
Ich wollte also die Sagas eher nur querlesen und habe zunächst mal mit den überschaubareren sowie einigen ohnehin recht kurzen þættir begonnen. Allerdings fand ich diese tatsächlich eher etwas ermüdend zu lesen und konnte vor allem in die Skaldensagas (Kormáks saga und Hallfreds saga) nicht so recht hineinfinden.
Da ich vor Jahren die Njáls saga mit Begeisterung gelesen habe, war ich nun doch etwas irritiert - und sah schwere Zeiten auf mich zukommen.
Aber dann war heute Nachmittag die Bandamanna saga angesagt, die sehr schön zu lesen war, und als nächstes habe ich mich der Vatnsdœla saga zugewandt, die äußerst fesselnd ist. Vom geplanten Querlesen kann keine Rede mehr sein, dafür bin ich viel zu sehr darin eingetaucht.

Nun habe ich rein blogtechnisch und für meine Leselisten überlegt, wie ich eigentlich mit den Sagas verfahren soll. Fachliteratur für die Doktorarbeit zähl ich ja sonst nie zu meiner "Unterhaltungs"-Leseliste. "Belletristische" Pflichtlektüre fürs Studium hingegen (wozu ja auch die Njáls saga gezählt hat), ist früher stets auf meinen jährlichen Leselisten gelandet.
Da ich ja nun die Sagas nicht irgendwie als ganzes analysiere, sondern sozusagen ganz entspannt lese und lediglich darauf achte, ob für mich relevante Szenen darin auftauchen, habe ich beschlossen, dass ich jene Sagas, die ich wirklich als ganzes lese und die durchaus "Buchlänge" aufweisen, ganz normal auf meiner Liste zählen und möglicherweise auch rezensieren werde.
Falls sich also in nächster Zeit die eine oder andere Isländersaga zwischen meine Rezensionen schleicht, wisst ihr, was es damit auf sich hat. Ich hoffe, ich langweile euch damit nicht, werde aber versuchen, das ganze in einem vernünftigen Rahmen zu halten. ;-)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Peadar O'Guilín - Die Kuppel



Genre: Fantasy/Science Fiction
Seiten: 448
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442268900
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternchen



Stolperzunge wächst in einer Welt heran, in der der nackte Kampf ums Überleben alles bestimmt: fressen oder gefressen werden, dazwischen gibt es nichts. Menschen und allerlei Arten von Bestien leben in verfallenen Städten in einer Art steinzeitlichen Gesellschaft, in der all jene, die zu verletzt oder alt sind, um etwas zum täglichen Überleben beizusteuern, keinen Platz haben.
Doch die klaren Strukturen werden völlig durcheinandergewirbelt, als eine fremdartige junge Frau in einer Metallkugel vom "Himmel" (der Kuppel) fällt. Durch sie wird Stolperzunge zu einem Außenseiter - und zu einem erbitterten Rivalen seines einst geliebten Bruders.

Peadar O'Guilín wirft die Leser mit diesem Auftakt einer Trilogie in eine Welt, wie sie fremdartiger und erschreckender nicht sein könnte. Das Wohl der Gemeinschaft steht hier ganz im Vordergrund und jeder, der dazu keinen wertvollen Beitrag mehr leisten kann, hat sein Anrecht auf das Leben verwirkt. Denn außer Menschen leben in dieser Welt eine ganze Reihe von seltsamen Bestien, die die einzige Nahrungsquelle darstellen und selbst wiederum in den Menschen ihre Nahrungsquelle sehen. Ohne die gefährliche Jagd auf sie kann es kein Überleben geben, und so ist der ganze Alltag bestimmt von Kämpfen, vom Jagen und Gejagt werden, von der Sorge, genug Fleisch für die Gemeinschaft zu erbeuten.
Dementsprechend blutig und grausam stellt sich also diese Gesellschaft dar, aber sie wirkt bis in die kleinsten Details hinein stimmig. Stolperzunge, der stotternde junge Mann, ist ebenso wie die anderen Figuren in seinem Denken und Handeln gänzlich in dieser Gesellschaft verankert. Es ist definitiv eine der großen Stärken des Buches, dass der Autor es schafft, hier so außergewöhnliche Strukturen darzustellen, die in sich völlig logisch und harmonisch wirken.

Mit Indrani, der Frau "vom Himmel", kommt ein fremdes Element in die funktionierende Gemeinschaft - und wie man sich schon denken kann, funktioniert diese fortan immer weniger. Indrani könnte eigentlich als Verständnishilfe für die Leser dienen, da sie selbst eine Fremde ist und die grausamen Gesellschaftsstrukturen mit Abscheu betrachtet, aber stattdessen fühlte ich mich ihr ferner als den anderen Figuren. Ihre Arroganz und vermeintliche "zivilisierte" Überlegenheit wirkt sehr fehl am Platz angesichts des nackten Überlebenskampfes, mit dem Stolperzunge und seine Leute Tag für Tag konfrontiert werden.
Auch das ist eine der Stärken: Es gibt nicht die barbarischen Wilden auf der einen und die zivilisierten Menschen auf der anderen Seite. Angesichts der ganzen Funktion der Kuppel (erfahrene Leser und Kinobesucher durchschauen hier natürlich sehr schnell, was dahinter steckt) wirkt es vielmehr wie reiner Hohn, wenn Indrani sich auch nur in irgendeiner Weise als überlegen betrachtet.

"Die Kuppel" bietet also den Blick auf eine äußerst faszinierende Gesellschaft und interessante Überlegungen, was denn nun gut und böse, was "wild" und zivilisiert ist.
Warum bekommt der Roman dennoch nur 3 Sterne von mir? Leider gab es einige Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben und auf diese werde ich nun näher eingehen:

Ich denke, ich habe bereits klar zum Ausdruck gebracht, dass es sich hier um einen sehr blutigen Roman voller Kämpfe und Action handelt. Das ist per se nicht schlecht, aber der Autor zieht all die Kämpfe mit den immer wieder neuen (und immer absurderen) Bestien so sehr in die Länge, dass es irgendwann nur noch ermüdend ist. Viele dieser Kämpfe konnte ich mir außerdem ebenso wenig bildlich vorstellen wie all die exotischen Kreaturen. Daher konnte ich in diese Szenen überhaupt nicht eintauchen - was natürlich problematisch ist, wenn sie doch einen Großteil des Buches ausmachen.
Ständige Action führt außerdem zu einer gewissen Übersättigung. Irgendwann bleibt einfach die Spannung auf der Strecke, wenn nur wieder der zigste Kampf mit den zigsten Kreaturen (die ich teilweise auch nicht auseinanderhalten konnte) in allen Einzelheiten beschrieben wird.

Was dabei ebenfalls auf der Strecke bleibt, das sind die Figuren. Zwar hat O'Guilín sowohl mit Stolperzunge als auch mit zahlreichen Nebenfiguren sehr interessante Charaktere geschaffen, aber man hat doch das Gefühl, dass er stets nur an der Oberfläche kratzt. So wirklich ans Herz wachsen konnte mir keine der Figuren, was wohl daran liegt, dass für ihre Entwicklungen und auch ihr Innenleben bei all der Action teilweise nicht genug Zeit bleibt.
Und das wiederum war ein weiterer Punkt, der mir ein wenig die Spannung geraubt hat - denn trotz all der Gefährlichkeit der Umgebung, konnte ich mit den Figuren nur teilweise mitbangen.

Schließlich hatte ich noch ein Problem mit der, ich nenn sie mal, "zweiten" Gesellschaft. So stimmig Stolperzunges Welt ist, so seltsam und lückenhaft bleibt jene von Indrani. In vielen Dingen stellt sich hier die Frage des Warum und auch die Frage, wie das alles funktionieren soll. Dabei hatte ich auch sehr oft das Gefühl, dass dieser Hintergrund eklatante logische Lücken aufweist. Möglich, dass diese Lücken dann im Folgeband gestopft werden, aber ich kann bisher nur diesen Band bewerten und da will sich bei mir kein stimmig-logisches Bild ergeben.
Das mag auch an der beschriebenen Technik liegen, die mir eher "magisch" erschien. Damit meine ich nicht, dass Technologien immer völlig durchschaubar sein müssen, aber hier konnte ich mir von vielen Dingen, vor allem dem ominösen "Sprecher", die Funktionsweise überhaupt nicht erklären. Und ein "die Technik funktioniert eben so, weil sie so funktioniert" ist für mich reines Handgewedel, das mir nicht wirklich als Erklärung reicht.

Stilistisch ist der Roman sehr gut gelungen. Sowohl der Sprachrhythmus als auch die tollen, sprechenden Namen (Stolperzunge, Moosherz, Quetschfaust) und Bezeichnungen (etwa "Feuchtpfad" für den Fluss) passen sehr gut zu der archaischen Gesellschaft. Der Roman liest sich sehr locker und flüssig, wobei manche Beschreibungen etwas anschaulicher sein könnten.

Insgesamt ist "Die Kuppel" mal ein ganz anderer Fantasy-Roman mit einem interessanten Konzept, der mich allerdings nicht gänzlich überzeugen konnte. Ich werde wohl dem 2. Band noch eine Chance geben, kann aber nicht behaupten, dass ich bereits begierig bin, ihn zu lesen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Sonntagsgeplauder #48

In meinem heutigen Sonntagsgeplauder gibt es ausnahmsweise mal nur ein - und noch dazu ein buchfernes - Thema, nämlich:
SCHNEE!

Ja, letzte Woche hat es in Wien endlich so richtig, richtig viel geschneit. Nun bin ich zwar im Winter immer fürchterlich verfroren und ärgere mich auch über all die matschige Suppe auf den Straßen, aber dennoch liebe ich Schnee. Dementsprechend habe ich die letzten Tagen so ziemlich alle Wege (zur Arbeit, in die Bibliothek, von der Bibliothek) zu Fuß zurückgelegt und dabei auch mal einen Abstecher durch einen Park gemacht, um die weiße Pracht fotografieren zu können. Dementsprechend gibt es jetzt eine kleine Bilderflut:

Na, zum Glück muss ich das nicht freischaufeln ...

Einmal drunterstellen und schütteln ;-)

Gestern habe ich dann meinen freien Nachmittag genutzt und war im Schlosspark Schönbrunn. Ich bin dort vor allem im Sommer sehr gern, weil man auf den bewaldeten Hängen zur Gloriette hinauf immer ein ruhiges, schattiges Plätzchen findet, wo man gemütlich lesen kann. Im Winter war ich aber noch nie dort, und so bin ich gestern voller Begeisterung durch fast knietiefen, frischen Schnee gestapft und hab Touristenfotos gemacht. *g*


Schade nur, dass es die ganze Zeit so bewölkt und düster war - in den letzten Tagen gab es wirklich kein Fünkchen Sonne oder blauer Himmel. Und der Schnee war leider viel zu pulvrig, um einen kleinen Schneemann zu bauen. :-(

Aber egal, schön war der Schnee trotzdem und die Sonne lässt sich ja vielleicht in den nächsten Tagen doch einmal blicken.

 

Freitag, 18. Januar 2013

"The 100 Best Books in the History of Literature"

Ihr wisst ja, ich liebe Listen jeglicher Art und bei Lyne bin ich auf eine weitere gestoßen. Der norwegische Bokklubben hat dafür 100 bekannte Autoren (darunter John Irving, Salman Rushdie, Nadine Gordimer, Milan Kundera, Christa Wolf, Orhan Pamuk und Astrid Lindgren) gefragt, was für sie die 10 besten und wichtigsten Bücher der Weltgeschichte sind. Aus den meistgenannten wurde dann die folgende (alphabetische) Liste erstellt, die ich von Bokklubben etwas gekürzt und teils mit deutschen Titeln übernehme. Wie üblich markiere ich alle fett, die ich kenne:

Chinua Achebe - Things Fall Apart

Hans Christian Andersen - Eventyr og historier (Märchen)
Also ich weiß nicht, ob ich alle Märchen von Andersen kenne, aber zumindest viele.

Jane Austen - Pride and Prejudice

Honoré de Balzac - Le Père Goriot (Vater Goriot)

Samuel Beckett - Molloy, Malone meurt, L'innommable (Romantrilogie)

Giovanni Boccaccio - Decameron

Jorge Luis Borges - Ficciones (Erzählungen)
Ich bin ja an sich gar kein Kurzgeschichtenfan, aber die von Borges sind wirklich grandios.

Emily Brontë - Wuthering Heights

Albert Camus - L'Etranger (Der Fremde)
Hat mich nicht nachhaltig beeindruck, muss ich zugeben.

Paul Celan - Gedichte

Louis-Ferdinand Céline - Voyage au bout de la nuit (Reise ans Ende der Nacht)

Miguel de Cervantes Saavedra - Don Quijote
Ich kenne lediglich ein paar Auszüge.

Geoffrey Chaucer - Canterbury Tales

Joseph Conrad - Nostromo

Dante Alighieri - Divina Commedia (Göttliche Komödie)

Charles Dickens - Great Expectations

Denis Diderot - Jacques le fataliste et son maître (Jacques der Fatalist und sein Herr)
Das war mal Uni-Lektüre, aber allzu weit bin ich damit nicht gekommen. Zum Glück wars keine Pflichtlektüre, sondern stand auf einer Auswahlliste, ich hab dann stattdessen zu Voltaires "Candide" gegriffen.

Alfred Döblin - Berlin Alexanderplatz

Fjodor M. Dostojewski - Prestupleniye i nakazaniyne (Schuld und Sühne)

Fjodor M. Dostojewski - Idiot

Fjodor M. Dostojewski - Besy (Die Dämonen)

Fjodor M. Dostojewski - Bratya Karamazovy (Die Brüder Karamasov)
Viermal Dostojewski? Du meine Güte. Nachdem ich von "Schuld und Sühne" nicht wirklich begeistert war, weiß ich ja nicht so recht, ob ich es mit ihm noch einmal versuche.

George Eliot - Middlemarch
Hm, ich hab eine Verfilmung und bin noch nicht mal mit der weit gekommen. *schäm*

Ralph Ellison - Invisible Man

Euripides - Medeia
Hm, ich hab mal was von Euripides gelesen, aber war das Medeia? Ist immer schwierig zu sagen, wenn man den Inhalt an sich ja kennt.

William Faulkner - Absalom, Absalom!

William Faulkner - The Sound and the Fury

Gustave Flaubert - Madame Bovary

Federico García Lorca - Romancero gitano (Zigeunerromanzen)

Gabriel García Márquez - Cien anõs de soledad (Hundert Jahre Einsamkeit)

Gabriel García Márquez - El amor en los tiempos del cólera (Liebe in den Zeiten der Cholera)

Gilgamesh

Johann Wolfgang von Goethe - Faust

Nikolaj Gogol - Mertvye dushi (Die toten Seelen)

Günter Grass - Die Blechtrommel
Ich weiß ja gar nicht, warum so viele über "Die Blechtrommel" schimpfen. Ich fand sie toll.

João Guimarães Rosa - Grande sertão: Veredas

Knut Hamsun - Sult (Hunger)

Ernest Hemingway - The Old Man and the Sea

Das Buch Hiob

Homer - Ilias

Homer - Odysseia

Henrik Ibsen - Et dukkehjem (Nora oder Ein Puppenheim) 
Fand ich eher so mittelprächtig, während ich Ibsens "Wildente" liebe.

James Joyce - Ulysses

Franz Kafka - Die Verwandlung und andere Erzählungen

Franz Kafka - Der Prozess
Ich konnte mit Kafka nie was anfangen (am allerwenigsten mit der Verwandlung), aber den Roman fand ich sehr beeindruckend.

Franz Kafka - Das Schloss

Kalidasa - Abhijñana Sakuntala (Sakuntala: Drama in sieben Akten)

Yasunari Kawabata - Yama no oto (Ein Kirschbaum im Winter)

Nikos Kazantzakis - Víos kai politía tou Aléxi Zormpá (Alexis Sorbas)

Kitab Alf layla wa layla (Tausendundeine Nacht)
Naja, ich hab sie nie in einem durch gelesen, aber die meisten Erzählungen daraus kenne ich.

D.H. Lawrence - Sons and Lovers

Halldór K. Laxness - Sjálfstætt fólk (Sein eigener Herr)

Giacomo Leopardi - Canti (Gedichte)

Doris Lessing - The Golden Notebook

Astrid Lindgren - Pippi Långstrump

Lu Xun - K'uangjen jih -chi

Mahabharata

Naguib Mahfouz - Awlad Haritna (Die Kinder unseres Viertels)

Thomas Mann - Buddenbrooks

Thomas Mann - Der Zauberberg

Herman Melville - Moby Dick

Michel de Montaigne - Les Essais (Essays)

Elsa Morante - La Storia

Toni Morrison - Beloved (Menschenkind)

Shikibu Murasaki - Genji monogatari (Geschichten des Prinzen Genji)

Robert Musil - Der Mann ohne Eigenschaften
Immerhin das erste Viertel hab ich gelesen ...

Vladimir Nabokov - Lolita

Njáls saga
Der wohl weitreichendste Zickenkrieg der Literaturgeschichte (na gut, der von Kriemhild und Brünhild war auch nicht so ohne *g*). Wer sich mal über eine Isländersage drübertrauen mag, ist mit dieser allerdings recht gut beraten.

George Orwell - 1984

Ovid - Metamorphoses
Oh, was hab ich die als Jugendliche verschlungen! In einigen Mythen meiner Fantasywelt erkennt man davon immer noch die Spuren ...

Fernando Pessoa - Livro do desassossego (Das Buch der Unruhe)

Edgar Allan Poe - The Complete Tales

Marcel Proust - À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit)

François Rabelais - La Vie de Gargantua et de Pantagruel (Gargantua und Pantagruel)

Juan Rulfo - Pedro Páramo

Jalal ad-din Rumi - Masnavi-ye Ma 'anavi (Mathnawi)
Auf dieser Liste sind erschreckend viele Namen, die ich noch nie gehört habe.

Salman Rushdie - Midnight's Children

Sheikh Musharrif ud-din Sadi - Bustan

Tayeb Salih - Mawsim al-hijrah ilá al-Shamal (Zeit der Nordwanderung)

José Saramago - Ensaio sobre a Cegueira (Die Stadt der Blinden)

William Shakespeare - Hamlet

William Shakespeare - King Lear

William Shakespeare - Othello

Sophokles - Oidipous tyrannos (König Ödipus)

Stendhal - Le Rouge et le Noir (Rot und Schwarz)

Laurence Sterne - The Life and Opinions of Tristram Shandy

Italo Svevo - La coscienza di Zeno (Zenos Gewissen)

Jonathan Swift - Gulliver's Travels
Auwei, erinnert mich bloß nicht daran!

Leo Tolstoi - Voina i mir (Krieg und Frieden)

Leo Tolstoi - Anna Karenina

Leo Tolstoi - Smert Ivana Iljitsja (Der Tod des Iwan Iljitsch)

Anton P. Tschechow - Izbrannye rasskazy (Ausgewählte Erzählungen)

Mark Twain - The Adventures of Huckleberry Finn

Valmiki - Ramayana

Vergil - Aeneis

Walt Whitman - Leaves of Grass

Virginia Woolf - Mrs. Dalloway

Virginia Woolf - To the Lighthouse

Marguerite Yourcenar - Les memoires d 'Hadrien (Ich zähmte die Wölfin)
Dieser Roman stand jahrelang auf meiner "möchte ich mal lesen"-Liste. Warum ist der überhaupt von dort verschwunden? Den setze ich gleich wieder drauf.


Eine interessante Liste, weil sie ein wenig über den "westlichen" Rand hinausblickt. Und man merkt, dass ich praktisch nichts kenne, das über diesen Rand hinausgeht. Traurig eigentlich. Ich sollte mir mal ein paar Bücher der Liste näher ansehen.

Dienstag, 15. Januar 2013

Tower of the Hand - A Flight of Sorrows



Genre: Essays
Länge: 138 Seiten (von Amazon geschätzt) bzw. 316 kB
Verlag: Blue Buddha Press
ASIN: B009PN36F4
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternchen



Vorweg eine Warnung: Dieses (bislang nur bei Amazon erhältliche) ebook beinhaltet eine Sammlung von Essays zu "A Song of Ice and Fire" auf der Grundlage der ersten fünf Bände. Wer also noch nicht alle Bände inklusive "A Dance with Dragons" gelesen hat und nicht gespoilert werden möchte, sollte weder die Essays noch diese Rezension lesen. 

Tower of the Hand  ist eine hervorragende Fanseite zu "A Song of Ice and Fire" mit Kapitelzusammenfassungen, zig Informationen (Stammbäume, Karten, Charakterbeschreibungen) und sehr interessanten Essays zu Themen wie etwa die Eltern von Jon Snow und der wiedergeborene Azor Ahai, Analysen, Auflistungen usw.
Die Seite kann ich allen Fans nur ans Herz legen - ebenso wie die Sammlung von acht Essays in "A Flight of Sorrows", die von Mitarbeitern der "Tower of the Hand"-Seite geschrieben wurden. Thematisiert werden unter anderem Prophezeiungen, Parallelen in der Struktur und Figurenzeichnungen zwischen "A Song of Ice and Fire" sowie den "Dunk&Egg"-Geschichten, die Identität von Aegon Targaryen und die Funktion von Ehebruch in den Büchern.

Diese Essays, die zum Teil Analysen und Rückblick, zum Teil Spekulationen und Interpretationen sind, sind allesamt spannend zu lesen. Sie bieten vielleicht keine bahnbrechend neuen Erkenntnisse, wenn man sich schon eingehender mit den Bücher sowie diversen Theorien beschäftigt hat, ermöglichen aber dennoch andere Sichtweisen und bieten teilweise einen sehr guten Überblick über grundlegende Strukturen.
Besonders interessant fand ich einerseits eine (recht einleuchtende) Theorie, um wen es sich bei Aegon handeln könnte, auf die ich selbst noch nicht gekommen bin und andererseits die Analyse der "Dunk&Egg"-Geschichten, die mir die Augen für einige Aspekte geöffnet hat, die mir vorher nicht aufgefallen sind.
Sehr amüsant zu lesen war auch das "Power-Ranking" der Mächtigen und Intriganten, das nach Meinung von Douglas Cohen von einer Figur angeführt wird, die ich persönlich nicht unbedingt an der Spitze gesehen hätte.
Überrascht hat mich schließlich die sehr interessante Zusammenstellung von vermeintlichen und tatsächlichen Toden von POV-Figuren. Mir war schon bewusst, dass George R. R. Martin sehr (meiner Meinung nach inzwischen zu) oft an einem Kapitelende den Eindruck erweckt, der Perspektiventräger wäre nun möglicherweise tot. Wie häufig das aber tatsächlich passiert (und wie selten der schlimmste Fall dann wirklich eintritt), wurde mir erst beim Lesen des Artikels so richtig bewusst.

"A Flight of Sorrows" ist allen zu empfehlen, die sich schon eingehender Gedanken über die Buchserie gemacht und Freude an solchen Analysen haben. "A Song of Ice and Fire" bietet einen Nährboden für soviele Fragen, Theorien, Spekulationen und Interpretationen, dass einem meiner Meinung nach der halbe Spaß entgeht, wenn man die Bücher einfach "nur" liest, ohne sich dann über bestimmte Aspekte Gedanken zu machen. Wer mir da jetzt nicht zustimmt, wird vielleicht mit dem ebook nicht so gut beraten sein.

Fazit: "A Flight of Sorrows" ist eine sehr lesenswerte und auch leicht verständliche Sammlung von Essays, die ich allen Fans der Serie ans Herz legen kann. Man sollte sich aber wohl schon ganz gut in Westeros zurechtfinden, um wirklich allen Artikeln folgen zu können.

Sonntag, 13. Januar 2013

Sonntagsgeplauder #47

Das Geplauder heute wird wohl eher "Kram"lastig als leselastig, da es ein paar Dinge gibt, die ich euch gern zeigen möchte.
Aber zunächst mal zu allem, was mit Büchern zu tun hat:

Lesegeplauder
Ich habe auf meinem Reader derzeit "Swallows and Amazons" von Arthur Ransome, mein erstes Buch für die 100 Books-Challenge und bin schon von den ersten Seiten ganz begeistert. Es handelt sich dabei um einen britischen Kinderbuch-Klassiker von 1930, der auch verfilmt wurde, hierzulande aber völlig unbekannt ist. Warum, das ist mir ein Rätsel, denn bislang habe ich den Eindruck, dass es sich dabei um ein ganz bezauberndes Abenteuerbuch handelt, das die "Fünf Freunde" in den Schatten stellt (und das sage ich als ein großer Fünf Freunde-Fan).
"Sturmherz" von Sabine Klaus konnte mich dagegen bisher noch nicht ganz überzeugen, aber ich bin ja auch gerade erst einmal am Anfang.
Und schließlich habe ich als Hörbuch gerade "Ärger im Bellona-Club" aus der Bücherei, den 4. Lord Peter Wimsey-Krimi. Auch hier bin ich noch ziemlich am Anfang, finde aber das Ausgangsverbrechen schon mal ganz interessant.

Ich hinke übrigens immer noch fürchterlich mit Rezensionen hinterher. Vielleicht muss ich ein paar davon auslassen, obwohl es sich um Bücher handelt, zu denen ich gern noch etwas geschrieben hätte. Mal sehen, wieviel ich noch schaffe.

Mini-Spielzeug oder: Wie man Neyasha zu Weihnachten erfreut
Ich muss euch hier noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk zeigen. Und nein, man ist mit Ende 20 NICHT zu alt für Playmobil. ;-) Zumindest nicht, wenn es so unglaublich putzig ist. Aber seht selbst:

Es handelt sich dabei sozusagen um Spielzeug für Spielzeug, genaugenommen um eine Mini-Arche Noah - wie mini, das seht ihr im Größenvergleich mit den beiden Playmobil-Kindern, um deren Spielzeug es sich da handelt. Wofür braucht man sowas, fragt ihr euch vielleicht. Na, für nichts, aber ist das denn nicht unglaublich niedlich? Ich könnte jedes Mal in Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn ich diese herzigen Winzelefanten sehe:



Seriengeplauder
Dann ist ein weiteres Weihnachtsgeschenk bei mir eingetroffen und zwar die große "Downton Abbey"-Box mit allen drei bisherigen Staffeln inklusive Christmas Special.
Es war vielleicht ein bisschen ein Risiko, von einer Serie, die man noch gar nicht kennt, gleich eine Box mit drei Staffeln zu bestellen, aber ich hatte den richtigen Riecher: Ich finde Downton Abbey bis jetzt großartig, komme gut mit dem wunderschön britischen Englisch darin klar und bin komplett süchtig danach. Es fällt mir immer so unglaublich schwer, mich nach einer Folge loszureißen und nicht einfach gleich stundenlang weiterzugucken. Vielleicht gönne ich mir heute, wenn ich am Nachmittag ordentlich was an meiner Dissertation schaffe, einen schönen, langen Downton Abbey-Abend.

Aus dem Häkelkästchen geplaudert
Und schließlich bin ich jetzt auch von der aktuellen Granny Squares-Begeisterung erfasst worden, die sich derzeit allerortens breitmacht. Die Farben passen zwar kein Stück zu meiner jetzigen Einrichtung, geben aber schon die Richtung vor, in die ich gehen möchte, wenn ich irgendwann mal in eine neue Wohnung ziehe.


Ihr seht also, es ist kein Wunder, dass ich derzeit nicht so wahnsinnig viel zum Lesen komme. Es gibt einfach zu viel, das mich in der eher spärlichen Freizeit davon abhält. Zumindest aber kann ich beim Häkeln nebenbei Hörbuch horchen.

Ich wünsche euch noch einen schönen, entspannten Sonntag!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Juli Zeh - Nullzeit



Genre: Gegenwartsliteratur
Seiten: 256
Verlag: Schöffling&Co
ISBN: 978-3895614361
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternchen



Nach seinem Jurastudium hat Sven Deutschland den Rücken gekehrt, frustriert vom ewigen gegenseitigen Be- und Verurteilen, und lebt nun als Tauchlehrer auf Lanzarote. Raushalten lautet seine Devise, bloß nicht einmischen in das Leben seiner Tauchschüler.
Doch dieser Vorsatz kann seinen neuen Schülern nicht standhalten: der Schauspielerin Jola und ihrem Lebensgefährten Theo. Unweigerlich ziehen sie Sven mit hinein in ihre zerstörerische Beziehung, bis er sich schließlich inmitten eines perfiden Spiels aus Liebe, Gewalt, Abhängigkeit und Täuschung wiederfindet.

Nullzeit bezeichnet die Zeitspanne, die ein Taucher unter Wasser verbringen kann, ohne beim Auftauchen einen Dekompressionsstopp einlegen zu müssen. In Juli Zehs Roman stellt sich für Sven die Frage, wie lange und wie tief er in diese fremde Beziehung von Jola und Theo eintauchen kann, um sich ohne Gefahr wieder daraus lösen zu können. Denn was für ihn als eine kleine Affäre beginnt, entpuppt sich als ein mörderisches Spiel, in dem er lediglich eine Spielfigur ist.
Es ist faszinierend, diese Figuren und ihr schwieriges Beziehungsgeflecht zu beobachten. "Nullzeit" ist ein Psychothriller, ein Psychogramm und gleichzeitig auch ein Spiel mit den Lesern. So wie Sven nicht weiß, was bei Jola nur Täuschung ist, war ich mir beim Lesen selbst nicht mehr sicher, ob ich von dem vermeintlich ehrlichen Ich-Erzähler nicht nur getäuscht werde. Kann man ihm trauen? Oder ist er ein ebenso unzuverlässiger Erzähler wie Jola? Was in diesem Roman ist Wahrheit, was Lüge und was nur eine verzerrte Wahrnehmung der Realität?

All das macht "Nullzeit" zu einem äußerst spannenden Leseerlebnis. Dennoch konnte der Roman mich nicht so restlos überzeugen wie etwa "Spieltrieb". Dafür fehlte mir sozusagen das gewisse Etwas, vor allem aber eine gewisse Nachhaltigkeit. Beim Lesen hat mich der Roman noch sehr beschäftigt, aber das Ende hat dann nur zu einem Achselzucken geführt und mit dem Zuklappen des Buches habe ich auch bereits aufgehört, darüber nachzugrübeln. Da ging es mir mit dem großartigen "Spieltrieb" aber auch mit "Corpus Delicti" anders.

Sprachlich ist "Nullzeit" dagegen meiner Meinung nach eine Steigerung zu Juli Zehs früheren Romanen. Ich mochte ihren Stil schon immer, habe mich aber manches Mal über eine gar zu gekünstelte Sprache und eine zu große Häufung von Metaphern geärgert. In ihrem neuesten Roman ist die Sprache schlichter, sind die Sätze stets auf den Punkt gebracht, die Metaphern sparsamer eingesetzt. Ab und zu fand ich die Sprache sogar ein wenig zu schlicht und nüchtern, aber das ist jetzt schon Jammern auf hohem Niveau.

Alles in allem ist "Nullzeit" ein sehr lesenswerter Roman, dem es manchmal ein wenig an Tiefe fehlt. Juli Zeh hat mich wieder einmal überzeugt - aber ich habe von ihr schon besseres gelesen.

Sonntag, 6. Januar 2013

[Von Liebe, Tod und Ehre] Das war die Themen-Challenge!


 Mit dem alten Jahr ist meine erste Challenge zu Ende gegangen, und da ihr mir bis gestern die Links zu euren Challenge-Überblicken schicken konntet, habe ich mich heute an die Auswertung gemacht.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von der Resonanz auf meine Challenge mehr als überwältigt war. Mich selbst nicht mitgerechnet gab es 34 Teilnehmerinnen, und mein Vorhaben, jeden Monat einen ausführlichen Überblick auf die Fortschritte aller Teilnehmerinnen zu posten, erwies sich schnell als unmöglich. Mein Kompromiss war es schließlich, etwa alle 2 Monate einen recht allgemeinen Überlick zu schreiben und ansonsten alle Bücher nach Themen geordnet auf dieser - inzwischen riesigen - Liste zu verlinken. Diese ist übrigens noch auf dem Stand von Ende November, da ich es zeitlich leider noch nicht geschafft habe, die letzten Rezensionen ebenfalls zu verlinken.

Von den 34 eifrigen Leserinnen haben 4 die Challenge frühzeitig abgebrochen, 6 Blogs sind von der Bildfläche verschwunden und 12 haben es nicht geschafft, bis zum Ende des Jahres mindestens zu 10 Themen Bücher zu lesen und zu rezensieren.
Das bedeutet, dass 12 Teilnehmerinnen die Challenge erfolgreich beendet haben - bzw. 13 mit mir selbst. Das ist ein gutes Drittel und somit gar keine so schlechte Bilanz, wie ich finde.
Und das sind die glorreichen 12, unter denen ich nun für den Gewinn ausgelost habe:

Ich gratuliere euch allen zur erfolgreichen Teilnehme und habe meine - inzwischen geleerte, aber noch nicht wieder verräumte - Keksdose als Lostopf genutzt:

Und die Gewinnerin ist ... NANNI:

Ich gratuliere dir herzlich und werde mich noch per Mail bei dir melden. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis sich mein Überraschungspaket auf den Weg machen kann.

Allen anderen danke ich, dass sie teilgenommen haben. Es ist wirklich ein schönes Gefühl, dass meine Challenge auf so viel Interesse gestoßen ist und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, die Challenge ein Jahr lang zu "betreuen", auch wenn es ein größerer Zeitaufwand war als erwartet.
Besonders gefreut habe ich mich, dass sich auch über die schwierigeren Themen wie "Aufstieg und Fall" oder "Ehre" einige drübergetraut haben. Bei manchem Buch habe ich ein wenig gezweifelt, ob es wirklich zum gewählten Thema passt, aber letztendlich wollte ich mich da jetzt nicht großartig einmischen und wenn ihr das Thema darin für euch gesehen habt, dann soll es mir recht sein. ;-)

Ich hoffe, ihr hattet Freude an der Challenge. Vielen Dank für eure Teilnahme!

Samstag, 5. Januar 2013

Juliet Marillier - Das Kind der Stürme


Genre: Historische Fantasy
Verlag: Audible
Dauer: 26 h 27 min (ungekürzte Lesung)
gelesen von: Tanja Geke
meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternchen



In dem 3. Band der Sevenwaters-Reihe geht es um Fainne, die Tochter von Ciaran und Niamh, die in Kerry beinahe in völliger Abgeschiedenheit aufwächst. Sie wird von ihrem Vater in Zauberei ausgebildet - und von ihrer Großmutter Oonagh, die Fainne als das willkommene Werkzeug betrachtet, um die Familie von Sevenwaters endlich zu vernichten. Damit stürzt sie Fainne in einen fürchterlichen Zwiespalt: Soll sie dem Willen ihrer Großmutter gehorchen oder sich gegen sie stellen und damit den Zorn der Zauberin auf jene ziehen, die Fainne nahestehen?

"Das Kind der Stürme" ist deutlich mehr ein Fantasyroman als die beiden Vorgänger. Zu Verzauberungen und gewissen magischen Fähigkeiten wie etwa im 2. Band die stumme Verständigung zwischen Liadan und Sean gesellen sich nun tatsächliche Zauberei, Gestaltwandel und die ständige Präsenz alter magischer Völker wie die Fomoraig und die Tuatha de Dannan.
Auf diese stärkere magische Ausrichtung habe ich mich dank einiger Rezensionen bereits vorher eingestellt und doch wurde es mir im Laufe des Romans zuviel, scheint mit Zauberei doch beinahe alles möglich zu sein.

Dabei ist der Anfang, als Fainne von ihrem Vater in der Zauberkunst unterrichtet wird, schön gelungen und fügt sich auch im Kontext der gesamten Trilogie gut ein. Auch sonst fand ich den Anfang deutlich stärker als den Rest des Romans, führt er doch mit Fainne eine sehr vielversprechende Heldin ein, die deutlich ambivalenter erscheint als jene der Vorgängerbände. Leider führt Marillier aber Fainnes Charakter nicht konsequent weiter, als hätte sie letztendlich Angst davor gehabt, ihre Heldin mit wirklichen charakterlichen Makeln zu behaften. Während also Fainne zunächst den Eindruck macht, als hätte sie tatsächlich einen Hang zu Machtmissbrauch und schlimmen Taten, wird sie später zu der üblichen aufopfernden Frau, wie ich sie schon aus den ersten beiden Bänden kannte. Alles, was sie an schlimmen Taten verübt, wird alleine auf den Einfluss ihrer Großmutter und die verzwickte Lage, in die sie ihre Enkelin bringt, zurückgeführt. Wirkt Fianne anfangs in mancher Hinsicht recht egoistisch und geltungssüchtig, wird sie später völlig selbstlos. Leider liest sich das nicht wie eine langsame und nachvollziehbare Entwicklung, sondern eher sprunghaft.
Gerade, weil ich Fainne anfangs mit ihren dunklen Seiten so interessant fand, hat es mich genervt, dass aus ihr die gleiche aufopfernde Heldin wurde, wie man es schon von Sorcha und Liadan kennt - sogar in einem noch stärkeren Maße.

Was den Plot um das schon früher erwähnte Kind der Prophezeiung betrifft, fand ich es etwas anstrengend, dass für mich als Leserin gewisse Dinge von Beginn an zu durchschauen waren, während Fainne und auch die anderen bis zum Showdown brauchen, um endlich zu begreifen.

Schön war es dagegen, all den altvertrauten Figuren zu begegnen und zu sehen, was aus ihnen geworden ist. Auch einige neu eingeführte Figuren wie Seans Töchter konnten mich überzeugen, während ich mit Fainnes Love Interest Darragh ebenso meine Probleme hatte wie mit Oonagh, die wie eine klischeehafte böse Hexe aus einem Disneyfilm wirkte. Dass sie dabei auch noch strunzdumm ist und unfähig, irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen, macht die Sache nicht gerade besser.

Mein Hauptproblem mit dem Roman waren also die Figuren, allen voran die Ich-Erzählerin Fainne. Auch mit der Sprache hatte ich ab und an zu kämpfen, da die Autorin manche Phrasen unzählige Male wiederholt, so etwa "Ich war die Tochter eines Zauberers" und "Die von meiner Art können nicht weinen" in verschiedenen Variationen. Außerdem sind alle Figuren ständig bleich und werden dann in diversen Situationen noch viel bleicher, was ganz besonders beim Showdown auffällt. Wenn dann auch noch bleiche Wangen "zart gerötet" sind, fragt man sich allerdings, ob der Roman vielleicht einfach nur schlecht übersetzt ist.

Dass ich den Roman dennoch zu Ende gehört habe, liegt in erster Linie daran, dass ich die Familie von Sevenwaters liebgewonnen habe und es einfach schön war, wieder über Liadan, Connor und schließlich auch Finbar zu lesen. Außerdem hat der Roman für mich trotz aller Kritikpunkte einen gewissen Sog entwickelt, dem ich mich nicht gänzlich entziehen konnte.
Leider hat mir das Ende gar nicht gefallen, aber darüber kann ich nun nichts schreiben, ohne nicht massiv zu spoilern.

Mit "Das Kind der Stürme" hat die erste Trilogie von Sevenwaters einen nicht unbedingt würdigen Abschluss gefunden. Daher stellt sich für mich die Frage, ob ich mich auf die "neue" Trilogie, in der es um die Töchter von Sean geht, überhaupt noch einlassen soll.
In der Hoffnung, dass darin erneut der Zauber des 1. Bandes entfacht werden kann, werde ich den weiteren Bänden aber vielleicht doch noch eine Chance geben.

Freitag, 4. Januar 2013

Bücher die man gelesen haben muss - meine Liste

Ich habe hier bereits von Milas schöner Challenge berichtet, an der ich in diesem Jahr teilnehmen werde. Nochmal zur Erläuterung: Es geht darum, 12 Bücher von den 100 beliebtesten Bücher der Briten (von BBC bei einer Umfrage im Jahr 2003 ermittelt) zu lesen, davon mindestens 6 Bücher in der ersten Jahreshälfte. Außerdem darf von jedem Autor nur ein Buch gelesen werden (so sind ja etwa Tolkien, Austen, Wilson und andere mehrfach vertreten).
Alle weiteren Regeln findet ihr bei Mila unter dem oben angegebenen Link.


Alle gelesenen Bücher werde ich hier auflisten:
1. Arthur Ransome - Swallows and Amazons
2. Jane Austen - Überredung
3. Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel
4. Dodie Smith - I Capture the Castle
5. Michelle Magorian - Goodnight Mister Tom
6. Jacqueline Wilson - Vicky Angel
7. Frances Hodgson Burnett - The Secret Garden
8. Charles Dickens - Große Erwartungen
9. Arundhati Roy - Der Gott der kleinen Dinge
10. Gabriel García Márquez - Die Liebe in den Zeiten der Cholera
11. Evelyn Waugh - Wiedersehen mit Brideshead
12. J.R.R. Tolkien - The Hobbit

Mittwoch, 2. Januar 2013

Rückblick auf 2012 und Ausblick auf 2013

Das war 2012 ...

Im Jahr 2012 habe ich wieder sehr viel gelesen, was allerdings insofern nicht so erstaunlich ist, da ich im Gegenzug sehr wenig geschrieben habe und also daher trotz Stress mit Diensten und Doktorarbeit Zeit fürs Lesen hatte.
Geschrieben habe ich nämlich nach einem noch relativ produktiven Jänner und Februar kaum. Allerdings lag das nicht an einem regelrechten Schreibfrust, wie ich ihn schon früher hatte, sondern ich war einfach nicht so oft in Schreibstimmung und hatte im letzten Jahr keine Lust, mich irgendwie unter Druck zu setzen. Immerhin habe ich bei "Bühnenzauber" nun noch einiges umgeschrieben (was dem Roman, meinem Gefühl nach, sehr gut getan hat) und diverse Szenen bei den "Göttersteinen" ergänzt. Und vor allem waren meine Figuren praktisch permanent in meinem Kopf präsent und haben einige neue Facetten offenbart.

Ansonsten war 2012 eher so ein mittelprächtiges Jahr, das kaum Veränderungen mit sich gebracht hat. Jobmäßig hat sich nichts getan, mit der Doktorarbeit bin ich zwar vor allem im Herbst gut vorangekommen, aber insgesamt ging auch da wenig weiter und sonst gab es ebenfalls keine spektakulären Ereignisse oder Umwälzungen. Das heißt, dass es auch keine größeren Katastrophen gab, was ja sehr erfreulich ist.

Was Challenges und Lesevorsätze betraf, so habe ich 2012 meinen SuB äußerst fleißig abgebaut und endlich auf eine vertretbare Höhe gebracht. An Challenges gab es nun bis zum Ende des Jahres noch die English-Challenge Reloaded, die ich (trotz diverser Strafbücher) erfolgreich beendet habe, sowie meine eigenen Themen-Challenge, zu der natürlich noch einmal ein letzter Überblick folgen wird.
Versagt habe ich leider bei der Vokabel-Challenge, die ich so eifrig begonnen hatte. Irgendwann im Sommer habe ich bei ein oder zwei Büchern vergessen, mir Wörter rauszuschreiben, und das hat sozusagen zu einem totalen Einbruch geführt. Allerdings ging es allen anderen Teilnehmern ähnlich, ich habe also immerhin nicht alleine versagt. ;-)


... und das wird 2013

Ich bin kein Fan von großen Vorsätzen, auch wenn es ein paar Dinge gibt, die ich 2013 erledigen möchte: meine Doktorarbeit beenden, einen Job finden, der endlich etwas mit meinem Studium zu tun hat, man Wunschgewicht von 55 Kilo erreichen, das gar nicht mehr so weit entfernt ist und allgemein wieder etwas gesünder und bewusster leben.

Aber das sind ja alles Dinge, die hier auf meinem Blog eher keine Rolle spielen, also kommen wir mal zu meinen Lesevorsätzen.
Ich möchte in diesem Jahr nicht mehr an vielen Challenges teilnehmen. Sicher ist bisher nur Milas Challenge, zu der ich nochmal einen Einstiegsbeitrag mit der gesamten Bücherliste erstellen werde. Und dann möchte ich noch eine neue eigene Challenge ins Leben rufen, was aber wohl erst im Februar geschehen wird.
Daneben habe ich noch ein paar "inoffizielle" Lesevorhaben. So möchte ich im Jahr 2013 mindestens 15 englische Bücher lesen, was also mein Ersatz für die English-Challenge wird. Und ich möchte alle Bücher von meinem SuB lesen, die bereits seit 2012 oder noch länger darauf liegen. Einzige Ausnahme ist vielleicht "The Wise Man's Fear", da ich die Trilogie ja in einem Zug lesen möchte, wenn der 3. Band erscheint. Ich würde auch gern wieder mehr Bücher aus der Bücherei ausleihen (2012 waren es gerade mal 26, was prozentual gesehen echt wenig ist), was auch gut klappen sollte, da ich ja nun meinen SuB so schön verkleinert habe.

Was das Schreiben betrifft, so möchte ich mir in diesem Jahr doch wieder etwas mehr Druck machen. "Bühnenzauber" soll endlich eine finale Überarbeitung erfahren und an Testleser gehen und die "Göttersteine" sollen natürlich in der Rohfassung fertiggestellt werden. Selbst, wenn ich dann das Ende nochmal komplett umschreibe - ich brauche endlich mal eins.

Und ansonsten möchte ich einfach weiter Spaß am Bloggen haben! :-)

Dienstag, 1. Januar 2013

Mein Lesejahr 2012

Es ist der erste Tag des neuen Jahres und überall auf den Blogs gibt es Jahresrückblicke, Statistiken, Vorsätze, usw.
Ich schließe mich da gleich mal an und beginne mit meiner traditionellen jährlichen Lese-Jahresliste. Fürs erste gibt es also vor allem mal Zahlen und Fakten. Ein allgemeiner Rückblick auf das Bloggerjahr 2012, sowie ein Ausblick auf 2013 folgen dann entweder heute Abend nach der Arbeit oder morgen.

Zuerst mal ein wenig Statistik:

gelesene Bücher: 86
davon Hörbücher: 17
gelesene Seiten (natürlich ohne Hörbücher): 26.312
Highlights (mit 5 Sternen bewertet): 7 Bücher
Flops (1 oder 1,5 Sterne): 2 Bücher
durchschnittliche Wertung: 3,56 Sternchen
abgebrochene Bücher: 7

2012 war wieder ein richtig ergiebiges Lesejahr, wobei unter den 86 Büchern 4 Kurzromane/Novellen waren. Wenn ich das diesjährige mit dem letzten Jahr vergleiche, hatte ich aber in diesem Jahr sehr viele durchschnittliche Bücher - 7 Bücher mit Höchstbewertung ist ziemlich wenig, dafür sind aber auch 2 völlige Flops recht wenig (die Bücher, die mir wirklich nicht gefallen haben, habe ich in diesem Jahr meist auch gnadenlos abgebrochen).
Wenn ich überlege, was meine absoluten Lese-Highlights waren, dann fallen mir auf Anhieb drei Bücher ein: Between Shades of Gray von Ruta Sepetys war wohl das Buch, das mich am meisten bewegt und aufgewühlt hat, während Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson die unterhaltsamste Lektüre war. Und schließlich hat mich Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern völlig verzaubert.
Die schlechtesten Bücher waren - abgesehen von den Abbrüchen - naturgemäß die beiden Flops, nämlich Im Rausch der Stille von Albert Sánchez Pinol, von dem ich mir eigentlich sehr viel versprochen hätte, und Das Weihnachtsrätsel von Anne Perry, bei dem es sich aber nur um einen Kurzroman handelte.

Und hier folgt nun noch meine vollständige Leseliste (Hörbücher sind lila):

Januar (11 Bücher)
S. J. Watson - Ich darf nicht schlafen (Kurzrezension)
Michael Ende - Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (Kurzrezension)
Arthur Conan Doyle - The Hound of the Baskervilles (Rezension)
Thomas Elbel - Asylon (Kurzrzension)
Scott Westerfeld - Leviathan. Die geheime Mission
Sebastian Fitzek - Das Kind (Kurzrezension)
Juli Zeh - Corpus Delicti (Rezension)
Lilach Mer - Der siebte Schwan (Kurzrezension)
Joseph Roth - Radetzkymarsch (Rezension)
Joanne K. Rowling - Die Märchen von Beedle dem Barden (Kurzrezension)
Jonas Jonasson - Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Rezension)

Februar (12 Bücher)
Donna Milner - River (Kurzrezension)
Thomas Burnett Swann - Green Phoenix (Rezension)
James Dashner - Die Auserwählten. Im Labyrinth (Kurzrezension)
Heather Gudenkauf - Das Flüstern der Stille (Rezension)
Katherine Scholes - Roter Hibiskus (Rezension)
Anne Bronte - Die Herrin von Wildfell Hall (Rezension)
Daniel Glattauer - Ewig Dein
Uta Over - Der Schwalbenhof 3. Ponys bis fast in die Küche (Kurzrezension)
Ally Condie - Matched (Rezension)
Kate Mosse - Die achte Karte
Gillian Bradshaw - Der Falke des Lichts (Kurzrezension)
Harlan Coben - Kein Sterbenswort

März (4 Bücher)
Nina Blazon - Zweilicht
Agatha Christie - Lauter reizende alte Damen
George R. R. Martin - Die Flamme erlischt (Rezension)
Victoria Schlederer - Fortunas Flug (Rezension)

April (8 Bücher)
Anika Beer - Als die schwarzen Feen kamen (Rezension)
Guy Gavriel Kay - Tigana (Rezension)
Agatha Christie - Alter schützt vor Scharfsinn nicht (Kurzrezension)
George R. R. Martin - A Storm of Swords (Rezension)
Gail Jones - Sechzig Lichter (Rezension)
Frode Granhus - Der Mahlstrom (Kurzrezension)
Agatha Christie - Endless Night (Rezension)
Albert Sánchez Pinol - Im Rausch der Stille (Rezension)

Mai (4 Bücher)
Julie Peters - Im Land des Feuerfalken (Rezension)
William Shakespeare - König Lear
Krystyna Kuhn - Das Tal Season 2.1. Der Fluch
Robert Löhr - Krieg der Sänger (Rezension)

Juni (5 Bücher)
Rachel Ward - Numbers. Den Tod im Blick (Rezension)
Pat O'Shea - The Hounds of the Morrigan (Rezension)
Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (Rezension)
George R. R. Martin - A Feast for Crows (Rezension)
Salman Rushdie - Die bezaubernde Florentinerin (Rezension)

Juli (6 Bücher)
Dorothy L. Sayers - Die Tote in der Badewanne (Kurzrezension)
Dori Jones Yang - Son of Venice (Rezension)
Barbara Schinko - Die Feengabe
Thomas Burnett Swann - Die Bienenkönigin (Kurzrezension)
Felix J. Palma - Die Landkarte der Zeit (Rezension)
Kate Atkinson - Ein Sommernachtsspiel (Rezension)

August (14 Bücher)
Fjodor M. Dostojewskij - Schuld und Sühne (Rezension)
Dorothy L. Sayers - Diskrete Zeugen
George R. R. Martin - A Dance with Dragons (Rezension)
Julie Campbell - The Secret of the Mansion (Rezension)
Krystyna Kuhn - Das Tal Season 2.2. Das Erbe
Ruta Sepetys - Between Shades of Gray (Rezension)
Titus Müller - Tanz unter Sternen (Rezension)
Lloyd Alexander - The Castle of Llyr (Kurzrezension)
Keith Lowe - Auf ganzer Linie (Kurzrezension)
Christoph Ransmayr - Der fliegende Berg (Kurzrezension)
Agatha Christie - Ruhe unsanft (Kurzrezension)
Mary E. Pearson - Ein Tag ohne Zufall
Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus (Rezension)
Rosemary Sutcliff - Der Adler der neunten Legion (Kurzrezension)

September (3 Bücher)
Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo (Rezension)
Mario Vargas Llosa - Der Geschichtenerzähler (Kurzrezension)
Patricia A. McKillip - In the Forests of Serre (Rezension)

Oktober (6 Bücher)
Kathryn Stockett - Gute Geister (Rezension)
Judy Blume - Sommerschwestern (Rezension)
Robert Jordan - The Eye of the World (Rezension)
John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Rezension)
Kai Meyer - Frostfeuer (Kurzrezension)
Ransom Riggs - Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (Kurzrezension)

November (6 Bücher)
Michael Raleigh - Im Haus der Flynns (Rezension)
Henning Mankell - Daisy Sisters (Kurzrezension)
Stephen King - Der Anschlag (Rezension)
Ally Condie - Crossed (Rezension)
Robert Löhr - Der Schachautomat (Rezension)
Rafik Schami - Eine Hand voller Sterne (Kurzrezension)

Dezember (7 Bücher)
Daniel Glattauer - Der Weihnachtshund (Kurzrezension)
Tereza Vanek - Die Träume der Libussa (Kurzrezension)
Anne Perry - Das Weihnachtsrätsel (Kurzrezension)
Lloyd Alexander - Taran Wanderer (Rezension)
Adalbert Stifter - Bergkristall (Kurzrezension)
The Tower of the Hand - A Flight of Sorrows
Juli Zeh - Nullzeit

Abgebrochen
Thomas Finn - Weißer Schrecken (das war zuviel Schrecken für mich)
Kerstin Pflieger - Die Alchemie der Unsterblichkeit
Jussi Adler-Olsen - Schändung
Nadine Gordimer - Ein Spiel der Natur (Begründung)
Daniel Abraham - A Shadow in Summer
Matt Ruff - Fool on the Hill
Christa Wolf - Nachdenken über Christa T.